07. April 2026 | Meldung
(Fotos und Illustrationen Ki-generiert)
Rüsselsheim gehört schon heute zu den am stärksten versiegelten und heißesten Städten Hessens. Trotzdem ist auf der Eselswiese im Stadtteil Bauschheim ein neues Wohn- und Gewerbegebiet geplant, das sich über eine Fläche von rund 65 Hektar erstreckt.
Die Eselswiese ist Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten und somit bedeutsam für den Erhalt von Biodiversität in unserem Ballungsraum. Sie ist ebenso Teil eines wichtigen Kaltluftentstehungsgebietes vor den Toren der Stadt. Gerade angesichts zunehmender Hitzeperioden und Dürre sind solche Freiräume auch für das Stadtklima, die Lebensqualität und die Gesundheit der Menschen von sehr großer Bedeutung.
Ist es klimatisch und ökologisch noch zu verantworten, immer weitere Freiflächen zu bebauen und zu versiegeln? Sollte die weitere Verstädterung in unserem Ballungsraum vernünftigerweise nicht begrenzt werden? Was bedeutet die Planung für Natur, Klima, Verkehr und die Finanzen Rüsselsheims? Und welche Alternativen gibt es?
Dabei geht es um mehr als den konkreten Ort der Eselswiese. Das Beispiel Eselswiese wirft eine grundsätzliche Frage auf, die den gesamten Kreis Groß-Gerau betrifft: Wie wollen wir künftig mit unseren wenigen, noch vorhandenen Freiflächen umgehen?
Bei einer Begehung am 11. September 2026 hat der BUND Kreisverband Groß-Gerau an mehreren Stationen zahlreiche Teilnehmer:innen über das geplante Baugebiet und seine möglichen Folgen informiert.
07. April 2026 | Meldung
14. Mai 2025 | Meldung
13. Dezember 2024 | Meldung
18. August 2024 | Meldung
BUND-Bestellkorb