Pressemitteilung: Unterstützung Manifest „Rote Linien für Flughäfen"

20. Mai 2026 | Pressemitteilung GG, Verkehr

 (Foto: Sergi Kabrera /auf unsplash)

Der BUND Kreisverband Groß-Gerau unterstützt das Manifest „ROTE LINIE FÜR FLUGHÄFEN“

Die Zerstörung stoppen –
Eine gerechte und lebenswerte Zukunft für alle ermöglichen

Pressemitteilung vom 20.05.2026

Barbara Helling stellt fest: Die Welt steht in Flammen. Wir erleben immer dramatischere Klimaextreme, während die Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe weiter steigen.

Heike Muster sagt: Wir träumen von einer gerechten und lebenswerten Zukunft für alle. Die Luftfahrt ist ein direktes Hindernis für eine gerechte und lebenswerte Zukunft. Sie verschmutzt und erwärmt den Planeten, zerstört Gemeinschaften und befeuert die Militarisierung. Nur 1 % der Weltbevölkerung ist für 50 % aller Emissionen des Luftverkehrs verantwortlich.

Es ist höchste Zeit, den Flugverkehr auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Wir rufen alle dazu auf, sich unseren Bemühungen anzuschließen, den Flughafenausbau zu stoppen, die zer­störerischsten und sinn­losesten Flüge zu beenden und den Weg für eine gerechte und lebens­werte Zukunft für alle zu ebnen.

Wir setzen uns für diese zehn Maßnahmen ein, um den Luftverkehr auf ein absolutes Minimum zu reduzieren:

Ausbau des Flugverkehrs stoppen:

1. Kein Flughafenausbau. 

2. Keine Scheinlösungen durch Kompensationsmaßnahmen und Ablenkungsmanöver mit sogenannten „nachhaltigen“ Flugkraftstoffen (SAF) 

3. Verbot von Vielfliegerprogrammen und Werbung in der Luftfahrt. 

Schnelle Reduzierung des Flugverkehrs:

4. Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf Bahn oder Schiff 

5. Deutliche Reduzierung von Lang- und Mittelstreckenflügen 

6. Verbot von Nachtflügen an Flughäfen 

7. Verbot von Privatjets 

8. Regionalflughäfen schließen

Eine Transformation, die auf Gerechtigkeit und planetaren Grenzen beruht:

9. Einen gerechten Übergang und öffentliches Eigentum gewährleisten

10. Verbindliche CO₂-Grenzwerte festlegen und Flüge gerecht verteilen
 

Dieser Kampf ist Teil einer breiteren Bewegung für Klimagerechtigkeit und kollektive Befreiung. Die rote Linie ist hier. Steht an unserer Seite und bleibt am Boden. Webseite Manifest

 

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